Biografie Werner Koczwara

Der Künstler:

Werner Koczwara ist Jahrgang 1957, sieht aber größer aus.
Er wohnt mit 1 Frau und 2 Kindern in Schwäbisch Gmünd und lebt von Erdnüssen.

Sein frühes Leben:

1957 -1983: Wonniger Hosenscheißer, sonnige Kindheit, großer Garten, klasse Eltern, Abitur (Parler-Gymnasium Schwäbisch Gmünd), Studium der Amerikanistik (Freiburg, München, Berlin)

Seine beruflichen Flegeljahre:

1983: Autor erster satirischer Hörfunk-Texte für SFB, SDR, HR, RIAS, BR.

22.05.86 Erstes Programm (ARD) strahlt Text „Verstrahlter Großvater“ im Scheibenwischer aus. Bayerischer Rundfunk schaltet sich deswegen aus der ARD aus

1987: Das Berliner Abgeordnetenhaus diskutiert in einer Sondersitzung Koczwaras Satire „Der Türke packt die Koffer“ wegen angeblicher Volksverhetzung.

1988: Erstes Bühnenprogramm „Sterben für Fortgeschrittene“, ein kleiner Exkurs in Sachen schwarzer Humor.

20.02.89 Erster Preis: „Salzburger Stier“, Pate: Harald Schmidt

1989: Silberne Rose von Monaco (Europäischer Hörfunksatirepreis) für „Euradio“, eine Hörfunksatire im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks.

30.04.91 Erste Sahne: Programm „Warum war Jesus nicht Rechtsschutzversichert?“, Teil 1 der Justiz-Trilogie, die sich über 20 Bühnenjahre hinziehen wird. Ausstrahlung in der ARD, schwer gelobte Justiz-Farce.

10.01.94 Erstes Skandalprogramm:“Wenn die Keuschheit im Bordell verpufft“, ein heiter-katholisches Programm, welches von der Kirche gründlich missverstanden wird.

1994: Jahrhundert-Satire „Es gibt Jahrhunderte, da bleibt man besser im Bett“. Das Programm läuft auch als Serie in SDR 1.

1996: Chef-Autor für die ARD-Kabarett-Show „Spott-light“ mit im Schnitt 3 Millionen Zuschauer.

1997: Chefautor für „Verstehen Sie Spaß“. Durchschnittlich sechs Millionen Zuschauer sehen zu.

1998 ist Werner Koczwara im öffentlich-rechtlichen TV der meistgespielte deutsche Humorautor.

1999: Bühnen-Programm „Als Opa Sondermüll wurde“ , eine satirische Rückschau auf Koczwaras bisherige Leistungen, darunter diverse Klassiker.

Die Jahre der Reife:

2000: Bühnen-Programm „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“. Teil 2 der Justiztrilogie. Bislang nicht gekannte Pointendichte. Mit derzeit über 600 Vorstellungen eines der meistgespielten deutschen Kabarettprogramme überhaupt.

2001: Stammautor für die „Harald-Schmidt-Show“ auf Sat-1.

2003: Autor für „Wetten daß?“ im ZDF.

2004: Bühnenprogramm „Tyrrannosaurus Recht“, Teil 3 der Justiztrilogie. Neuerliche Steigerung der Pointendichte. Diverse Jury- und Publikumspreise.

2005: Juristisches Best-off-Programm: „Warum war Jesus nicht rechtsschutzversichert?“. Gilt vom Start weg als eines der Highlights der deutschen Kabarett-Geschichte.

2006: Schwäbisches Bühnenprogramm „Der wüstenrote Neandertaler oder wie aus Affen Bausparer wurden“. Erstes schwäbisches Programm seit Willy Reichert, das bundesweit aufgeführt wird. Beim Publikum kommt es zu schweren Lachkrämpfen und zumindest einem belegten Platzen der Fruchtblase.

2007: „Muggabatscher und Bombobabierle“: Ein Hörfunkspot im SWR wird Kult im wilden Süden. „Der wüstenrote Neandertaler“ wird schlagartig eine der meistverkauften Kabarett-CDs in Baden-Württemberg.

2008: Neues Bühnenprogramm: „Morgenland“, eine satirische Betrachtung über die Zukunft der Menschheit.

März 2008: Premiere des Programms „Kabarett über alles. Außer Tiernahrung“. Aus dem Programm entstehen mehrere Hörfunkserien auf SWR-3.

Mai 2009: Beginn der täglichen Kolumne auf SWR-4: „Ein Schwabe erklärt die Welt“.

März 2010: Buchveröffentlichung „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“. Das Buch marschiert vom Start weg in die Spiegel-Bestsellerliste und hält sich dort 30 Wochen lang.

Juli 2010: Werner Koczwara gründet gemeinsam mit Ernst Mantel das „Vereinigte Lachwerk Süd“.

Ab Oktober 2010: Monatliche TV-Show im SWR: „Spätschicht- die Bühnen-Comedy“.

Februar 2011: Das Kabarettprogramm „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“ durchbricht nach knapp 11 Jahren Spieldauer die Schallmauer von 1000 Vorstellungen und ist damit eines der meistgespielten Programme der deutschen Kabarettgeschichte.

März 2011: Offizielle Premiere „Lachwerk Süd“ mit Ernst Mantel.

September 2011: Premiere der lang erwarteten Fortsetzung von Werner Koczwaras Jura-Saga: „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt Teil 2 – Die nächste Instanz“

Ganz allgemein lässt sich festhalten:
Werner Koczwara spielt derzeit gleichzeitig seine drei aktuellen Programme. Zwischen Flensburg und Wien. Sämtliche bekannten deutschen Kabarettbühnen werden von ihm nicht nur bespielt sondern auch regelmäßig gefüllt (und das nicht nur wegen seines zunehmenden Körperumfangs). Er tritt genauso gerne in den etablierten Häusern auf wie auf Galas, Jubiläen, Festivalzelten, weil das Resultat stets dasselbe ist: ein begeistertes Publikum. Er hat eine Fangemeinde, die ihn als Künstler auf der Bühne ebenso schätzt wie als unterhaltsamen und grundgütigen Zechpartner nach der Vorstellung. Denn Werner Koczwara ist, sofern er nicht auf Politik angesprochen wird, äußerst gut gelaunt.

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