CD Werner Koczwara: Für eine Handvoll Trollinger

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Beschreibung

Inhalt:
1. Ich bin nicht Clint Eastwood  4:22
2. Die Geburt  4:22
3. Die Kindheit  9:12
4. Die Pubertät  4:12
5. WvF und Kaiser  4:12
6. Ein Arztbesucht  6:42
7. Der Aufschwung  6:25
8. Bahndurchsage  2:35
9. Das Gehirn  8:05
10. Die Humoroberfachschule  6:49
11. Mummele und Furzelpferdle  4:03
12. Im Schwulenclub  4:39
13. Ein Nahtoderlebnis  7:01
14. Das finale Kasperletheater  6:28

Gesamtspielzeit: 79:15 Minuten

Live im Renitenztheater, Stuttgart am 04.06.2017

Nach den Dauerbrenner-Programmen „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt” und „Einer flog übers Ordnungsamt” erlebt man Werner Koczwara nun einmal anders:
Keine Paragrafen und Gesetze, stattdessen ein Kabarett-Solo, das an den Rand gesellschaftlichen Irrsinns geht. Ein Kabarett wie ein Kinofilm, der Zuschauer reist durch spektakuläre Kulissen der Komik, ausgelöst von einem Herrn, der als erzählender Chronist lapidar auf dem Barhocker sitzt, einzig mit einem Mikrophon ausgerüstet.

Über das Programm
:
Wir kennen das kleine gallische Dorf, das erbitterten Widerstand gegen die Römer leistet. Wir kennen auch das amerikanische Großdorf Springfield, in dem die Familie von Homer Simpson lebt. In beiden Dörfern wohnen letztlich sehr sympathische Verrückte. Nun kommt ein neues Dorf hinzu. Und hier leben Zeitgenossen, die psychisch noch weitaus instabiler sind. Werner Koczwara erzählt uns die Geschichte dieses Dorfes. Es ist eine Geschichte, wie es sie seit Josef Haders fulminanter Kabarett-Erzählung „Privat” nicht gegeben hat. Koczwara umreißt einen Zeitraum von 60 Jahren, geht über Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung bis zur Flüchtlingskrise der Gegenwart. Und dies mit einer atemberaubenden Pointendichte. Ein kabarettistisch tief schürfendes und dabei ungemein komisches Programm mit einem leichten Hang zu künstlerischer Anarchie: Wir fahren mit dem Aufzug hinunter in die Hölle, wo uns ein restlos überforderter Teufel erwartet, der mit einer Horde frisch eingetroffener EU-Kommissare zu kämpfen hat. Wir begegnen dem Tod, den schwere Alkoholprobleme belasten. Wir erleben das wahrscheinlich indiskutabelste Kasperle-Theater der Bühnengeschichte. Und nebenbei erfahren wir auch, was Männer und Frauen so richtig in den Wahnsinn treibt.
„Für eine Handvoll Trollinger” wird dargebracht in bundesweit verständlichem Oxford-Schwäbisch. Als Zugabe erfolgt regelmäßig ein Sprachkurs, in welchem strittige Begriffe erklärt werden. Spätestens dann kommt es regelmäßig zu dramatischen Szenen im Publikum. Ein Abend mit sehr großem Humor.


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