CD Frank Lüdecke: Bilanz

ISBN 978-3-931265-37-3

Beschreibung

Inhalt:

1. „Venus“ (Musik: R. v. Leeuwen) 1:20
2. Der vierzigste Geburtstag 4:22

Die 60er:
3. Fellmantel, Olga, KGB, böse 5:04
4. Vietnam – Kambodscha – Petting 2:17
5. Mercedes Benz (Musik: J. Joplin) 0:53
6. Bob Dylan am Fleischtresen 1:28
7. Der Vater: Wo ist James Last geblieben? 6:22
8. Sharan Donovan 2:11
9. Frequenzrauschen auf Mittelwelle 1:36
10. Rudi Dutschke und die dicke Aktentasche 4:57

Die 70er:
11. Vom HB-Männchen zum Videorecorder 7:21
12. Schwedisches Holz (Musik: Lennon / McCartney) 2:49

Die 80er:
13. Bei der Archivierung leider verlorengegangen 3:00
14. Joschkas Mutter (Musik: S. Silverstein) 1:55
15. Sechs Wochen ohne Pilze 2:04
16. Was aus den Kommilitonen wurde (Wortdesigner) 5:13
17. Die erste Vorlesung 2:22
18. Parasitäre Zustände (West-Berlin) 3:30
19. Bei Aldi ist die Hölle los (1989) 3:57

Die 90er bis ca. 2041:
20. Hotel Hoyerswerda (Musik: Felder / Henley / Frey) 4:07
21. Von Kohl zu Schröder: Ist Gott Legastheniker? 2:56
22. Fünf Elternteile 4:48
23. Die drei Dinge des Lebens 3:19

Aufgenommen live am 13.04.2002 im Düsseldorfer Kom(m)ödchen
Produziert von Christian Franzkowiak
© con anima Verlag 2002

Über das Programm:

Wie war das eigentlich früher? Als der Hausmeister noch Hausmeister war.
Und nicht Facility-Manager? Als man Bob Dylan noch zu Hause hörte? Und nicht bei „Kaiser’s“ am Fleischtresen? Und wie ist es heute? Wo die Schwangeren nicht mehr zum Frauenarzt müssen. Sondern ins Max-Planck-Institut. Und wo Kindheit, Jugend und Alter keine Lebensphasen mehr sind, sondern optionale Lifestyle-Entscheidungen.
Frank Lüdecke hat soeben sein erstes Lebensdrittel hinter sich gebracht und zieht nun BILANZ. Nach 40 Jahren synaptischer Verklumpung: Wer ist der Schuldige? Ist er versichert? Und kann man ihn regresspflichtig machen?
Das dritte Soloprogramm des Autors und Mitspielers der ARD-Serien ZEBRALLA! und HALLERVORDEN´S SPOTT-LIGHT. Frank Lüdecke erhielt 1999 den Salzburger Stier, den Medienpreis der ARD-Hörfunkanstalten. Auch diesmal verzichtet der Berliner auf comedyhafte Parodien und Platitüden, hektische Bühnenbetriebsamkeit und Ethno-Kabarett. Stattdessen seziert er akribisch den Geist unserer Zeit und „erinnert ein wenig an den jungen Wolfgang Neuss“, wie der Berliner Tagesspiegel urteilt. Lüdecke vergießt „himmlische Häme auf den großen Sieg des kleinen Geistes“ (AZ, München) und beweist, dass „intelligentes Kabarett hohen Unterhaltungswert haben kann“ (ZITTY, Berlin). „So knackig, so wohl formuliert hört man kabarettistische Gesellschaft-, Politik- und Lifestyle-Analyse nur selten.“ (Rheinische Post)

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