CD Irmgard Knef: Schwesterseelenallein

ISBN 978-3-931265-38-0

15,90

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Beschreibung

Inhalt:

1. Nebel in Berlin (Original: A Foggy Day, Musik: George Gershwin/Text: Ira Gershwin) 4:05

2. Moderation: Berlin-Lieder 1:55

3. Welt hinterm Klingelschild (Musik: Rainer Bielfeldt, Arrangement: Stefan Weinzierl) 3:13

4. Nur so ’ne Affäre (Original: One Note Samba – Musik: Carlos Jobim/Text: Mendonca) 2:19

5. Die letzte Trotzkistin von Kreuzberg (Musik: Eichhorn) 4:59

6. Des Rätsels Lösung (Musik: Golischewski/Arrangement:L Weinzierl) 3:13

7. Da unten im Tale (Musik: Brahms, Text: Volksweise, Original auf schwäbisch, aus: Volkslieder WoO 33) 1:52

8. Felsenblondine (Original: Loreley, Musik: Gershwin/Text: Gershwin) 3:04

9. Wer spricht schon vom Siegen? (Musik: Zaufke) 4:16

10. Der Kerl aus Kreuzberg (Original: The girl from Ipanema Musik: Carlos Jobim/Text: Norman Gimbel)2:52

11. Moderation: Schubert und ich 2:13

12. Fremd geblieben (Origina: Gute Nacht, Musik:L Schubert / Text: Müller aus »Winterreise« D 911 op.89, Nr.1, musikal. Bearbeitung: Zaufke) 3:46

13. Sorry Baby (Musik: Zaufke) 3:05

14. Oje! (Musik: Zaufke) 1:55

15. Ach, Leierkastenmann
für Frau Marlene Dietrich-Fischer-Dieskau (Variationen/Medley der Originale: Leiermann, Musik: Schubert / Text: Müller aus »Winterreise« D911 op.89, Nr.24 und Lieber Leierkastenmann, Musik/Text: Kollo) 3:50

16. Moderation: Loveparade 0:28

17. Loveparade im Altersheim (Musik: F. Ludewig, Arrangement: Der Ulf, 3:56

18. Lieber Hörer (Original: Liebes Tagebuch, Musik und Text: Golischewski, Bearbeitung: M. Heissig, Arrangement: Weinzierl) 3:44

19. Ich reise allein (Original: I travel alone – Musik/Text: Coward) 2:35

20. Mondnacht (Musik: Schumann, Text: von Eichendorff, aus »Liederkreis« op.39, musikal. Arrangement: Zaufke, special guest: Schwark, Violoncello) 3:01

Gesamtspielzeit: 60:21 Minuten

Alle Arrangements:L Zaufke, außer Nr.3, Nr.6 und Nr.18
Alle Texte: Michael Heissig, außer Nr.7, Nr.18 und Nr.20
Aufgenommen und abgemischt von Holger Schwark,
assistiert von Jörg Surrey,
im A-Trane Studio Berlin im Sommer 2002.

„Strahlkraft“ ist:
Stefan Weinzierl, Piano
Stefan Genze, Schlagzeug
Daniel Zenke, Bass, Gitarre
Tobias Schiller, Saxophon und Klarinette
Thomas Zaufke, musikalische Gesamtleitung

Produziert von Ulrich Michael Heissig
Co-Produktion: Christian Franzkowiak
© con anima 2002

Irmgard Knef, die unvergleichliche Bühnenerfindung des Berliner Autors und Kabarettisten Ulrich Michael Heissig, zeigt ihr neues Programm, den poetisch-süffisanten Jazz-Chanson-Kabarett-Abend „Schwesterseelenallein“, begleitet von ihrer Band „Strahlkraft“. Und es stellt sich heraus: Hinter dem vermeintlich engen, scheinbar nur auf parodistischem Ansatz basierenden Korsett, das der große Name vorgibt, verbirgt sich die schier unendliche Weite des fiktiven 76-jährigen Lebens einer kämpferischen Berlinerin. Die Entertainerin Irmgard Knef wird zur beinahe glaubwürdigen Bühnen-Zeitzeugin einer Generation, deren öffentlich bekannte Vertreter allmählich die Bühne des Lebens verlassen.
Jenseits von oberflächlich chargierendem Ulk und seichtem Klamauk ist Irmgard Knef eine Ausnahmeerscheinung und Außenseiterin in der deutschsprachigen Kabarett- und Chansonlandschaft. Ob sie nun das jähe Ende der letzten Kreuzberger Trotzkistin besingt, ihre skurile Nachbarschaft porträtiert, abstruse Kneipenerlebnisse schildert oder sich in ein Altersheim des Jahres 2070 denkt – der Zuschauer findet sich wieder in der Welt eines hauptsächlich städtischen Hinterhofs, schnuppert die „prickelnde“ Athmosphäre des Berliner Nachtlebens oder atmet den flüchtigen Odeur halbseidenen Showbiz.
Schwesterseelenallein – ein kabarettistischer Liederzyklus, die „Spätherbstreise“ einer einsamen Künstlerin, die voller Elan vorwärts schreitend auf ihr Leben zurückblickt und ihren Zuschauern lakonisch-unsentimental einen Spiegel vorhält.

“ Eine wirkliche Figur, realistisch und anrührend“ (Die ZEIT)
„Eine neue Diva für ein neues Zeitalter“ (Neue Westfälische)
„eine würdige Schwester“ (Berliner Morgenpost)

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